Meine Haltung

Meine Arbeit basiert auf folgenden Prinzipien:

  1. Reflexion entsteht gemeinsam
    Auf die meisten Fragen gibt es keine fertigen Antworten. Erkenntnisse entwickeln sich im gemeinsamen Nachdenken über das Erlebte.

  2. Erfahrung als Ausgangspunkt von Lernen
    Lernen entsteht zuerst durch eigenes Erleben, Ausprobieren und Wahrnehmen mit Kopf, Körper und Emotionen.

  3. Alle sind beteiligt
    Lernen ist ein gemeinsamer Prozess. Alle Perspektiven sind relevant und tragen zur Entwicklung der Gruppe bei.

  4. Einladungen statt Anweisungen
    Ich arbeite mit Angeboten, nicht mit Vorgaben. Teilnehmende entscheiden selbst, wie sie sich einbringen, auch ein bewusstes Nicht-Mitmachen ist möglich.

  5. Kreativität als Ausgangspunkt
    Neue Ideen entstehen durch Ausprobieren, Spielen und gemeinsames Gestalten, nicht durch das Abarbeiten vorgegebener Lösungen.

  6. Theorie und Erfahrung verbinden Theoretische Konzepte sind ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Sie helfen dabei, Erfahrungen einzuordnen, zu vertiefen und in größere Zusammenhänge zu stellen. Dabei verbinde ich erfahrungsbasierte Zugänge bewusst mit wissenschaftlichen Ansätzen, sodass beide sich gegenseitig ergänzen.

  7. Diskriminierungssensible und zugängliche Lernräume
    Ich bemühe mich, Lernräume so zu gestalten, dass sie insbesondere für marginalisierte Personen möglichst sicher und zugänglich sind. Dabei ist mir bewusst, dass dies ein fortlaufender Prozess ist, der ständige Reflexion erfordert.

  8. Leichtigkeit und Freude im Lernen
    Lernen darf Freude machen und spielerisch sein. Auch bei ernsten Themen ist Raum für Leichtigkeit und Humor. Das ändert nichts an einem respektvollen und diskreminierungssensiblen Umgang.

  9. Macht bewusst machen und gestalten
    Ich gestalte Lern- und Erfahrungsräume, in denen Machtverhältnisse sichtbar und gemeinsam verhandelbar werden. Ziel ist eine möglichst demokratische Praxis, in der Teilnehmende sich authentisch einbringen können, ohne festgelegt oder bewertet zu werden.

  10. Wirksamkeit braucht Struktur
    Empowerment bedeutet auch, Strukturen, Netzwerke und Rahmenbedingungen mitzudenken, die Veränderung überhaupt erst ermöglichen.