Einblicke in meine Arbeit

Pink Future Trier

Beim Jugendkulturfestival “Pink Future “ in Trier habe ich gemeinsam mit Jugendlichen zwei Panels zu Klimagerechtigkeit und Rechtsextremismus vorbereitet. Die Themen entstanden direkt aus den Wünschen, Interessen und aktuellen Fragen der Jugendlichen. In einem partizipativen Prozess entwickelten wir gemeinsam Format, Schwerpunkte und Fragen, die die Jugendlichen später selbst in die Diskussion einbrachten.

Außerdem habe ich das Podium zu Generationengerechtigkeitmoderiert, an dem unter anderem der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber teilnahm. Auch hier wurde die inhaltliche Vorbereitung gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet, sodass ihre Perspektiven den zentralen Ausgangspunkt bildeten.

Frau spricht bei einer Veranstaltung mit Pink-Future-Logo im Hintergrund.

Finta* Empoverment

Für das Bildungsprogramm der Jusos RLP/Saar habe ich einen zweitägigen Empowerment-Workshop für junge FINTA* ( Frauen, inter*, nichtbinäre, trans und agender Personen), die sich parteipolitisch engagieren, angeboten.

Im Mittelpunkt standen der Umgang mit toxisch-männlichem Verhalten und die Frage, wie politische Räume sicherer und gerechter gestaltet werden können. Mit einer Kombination aus theaterpädagogischen Methoden und mikropolitischem Wissen wurden Alltagssituationen aus der politischen Arbeit sichtbar gemacht, reflektiert und in neue Handlungsoptionen überführt.

Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmenden nicht nur persönliche Strategien, sondern auch Vorschläge für strukturelle Veränderungen, um Beteiligung und Gleichberechtigung langfristig zu stärken.

Design Thinking

- Jugenverbraucher*innen-Dialog

Bei einem Jugendverbraucher*innendialog (des BMUV 2023) habe ich als Peer-Moderatorin einen Design-Thinking-Prozess begleitet, in dem die Jugendlichen selbstständig Problemstellungen herausgearbeitet haben, Ideen entwickelten und erste kreative Prototypen für Lösungsansätze zu Verbraucherschutzfragen erstellt.

Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse und Forderungen im zuständigen Bundesministerium, sodass ihre Ideen unmittelbar in politische Diskussionen eingebracht wurden.

Schulworkshops zur Klassengemeinschaft

Bei unterschiedlichen Schulworkshops zur Klassengemeinschaft, die ich für den Mergener Hof durchgeführt habe, standen das gemeinsame Arbeiten an Zusammenarbeit, Respekt und einem stärkenden Miteinander im Mittelpunkt. Die Schüler*innen beschäftigten sich mit ihrer eigenen Klassendynamik und entwickelten ein Bewusstsein dafür, dass unterschiedliche Werte, Sichtweisen und Bedürfnisse nicht nur normal, sondern wertvoll für ein funktionierendes Miteinander sind.

Mit Methoden aus der Theater- und Demokratiepädagogik erarbeiteten die Jugendlichen praxisnah, wie jede Person in einem Konflikt gehört werden kann, welche Rolle eigene Bedürfnisse spielen und wie gemeinsame Lösungen entstehen können. Dabei wurden konkrete Situationen aus dem Klassenalltag aufgegriffen und in Übungen, Reflexionen und szenischen Elementen direkt bearbeitet.